Vorwort zur Sri Lanka-Reise

Eine Kirche in Negombo, Sri Lanka

Im Journalismus gilt eine wichtige Gestaltungsregel beim Schreiben von Artikeln: Rücke die Menschen ins Zentrum. Bei meiner zweiwöchigen Rundreise durch Sri Lanka wurde mir zum ersten Mal klar bewusst, dass das gleiche auch für das Reisen gilt. Es sind nicht die Sehenswürdigkeiten, welche einen später von einem Land schwärmen lassen, sondern die freundlichen Menschen, denen man unterwegs begegnet ist.

Für die kleine Insel, die kaum grösser als die Schweiz ist, kann die Bedeutung dieser Tatsache kaum unterschätzt werden.  Denn während die touristischen Highlights neben den Sehenswürdigkeiten anderer Länder schnell verblassen, verleiten die freundlichen und gut gelaunten Menschen dazu, Sri Lanka ins Herz zu schließen. Dass ich auf der Reise immer wieder Touristen begegnete, welche das Land schon mehrmals besuchte, weist daraufhin, dass ich mit meiner Einschätzung nicht allzu falsch liegen kann.

Daraus folgt jedoch auch, dass man das Beste, was das Land zu bieten hat, verpasst, wenn man sich in einem Ghetto für Badeurlauber vom Rest des Landes abschottet und nur gelegentliche Ausflüge zu den historischen Stätten unternimmt.  Aus diesem Grund ist auch fraglich, ob die touristische Entwicklung so weitergehen kann, wie sie die Regierung derzeit plant: Immer mehr Urlauber in große Strandresorts locken und die Eintrittspreise angesichts einer zahlungskräftigen Kundschaft kontinuierlich erhöhen. Denn wer nur ein paar Tage am Strand bräunen will, findet in vielen tropischen Ländern bedeutend schönere Strände.

Fragen und weitere Hinweise bitte im Forum zu Sri Lanka posten! Und noch ein klar Tipp am Rande: Wer ein familiäres Hotel in Sri Lanka am Strand sucht, kann das hier finden.

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