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Togean Islands: Die Crux mit den Paradiesen

Strand von Kadidiri: Diese Ansicht durfte ich eine Woche lang geniessen.

Es braucht einen festen Willen, um zu den Togischen Inseln zu gelangen und einen noch festeren, sie wieder zu verlassen, so stand es in meinem Reiseführer.  Auch ich konnte mich der Mischung aus insularer Gemächlichkeit und schlechter Infrastruktur nicht entziehen und blieb länger als geplant.

Poso: Vergangenheitsbewältigung übers Radio

Zufällig lernte ich in Poso Rafiq kennen. Früher hatte er Bomben gebaut, heute leitet er einen eignen Radiosender. Das war so spannend, dass ich ihn gleich fürs Weltreisemagazin interviewen musste.

Die meisten Touristen wechseln auf dem Weg zwischen den Togean Inseln und Tana Toraja in Poso lediglich den Bus  oder stocken an den zahlreichen Bankomaten die Reisekasse auf. Da ich zu einer lokalen Familie nach Hause eingeladen worden war, entschloss ich mich, der Krisen gebeutelten Stadt eine Chance zu geben.

Tana Toraja: Zu Gast bei einer traditionellen Bestattung

Eine Puppe mit dem Anlitz des Verstorbenen führt die Prozession an.

Das Land der Toraja ist vor allem wegen seiner bizarren Totenrituale bekannt. Wenn jemand ablebt, kann er locker drei Jahre in seinem Zimmer auf die Beerdigung „warten“. Da gerade eine Feierlichkeit stattfand, entschloss ich mich, der Familie einen Besuch abzustatten. Vorsicht, hässliche Bilder!

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