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Chikan: Das Schicksal der chinesischen Auswanderer

Strassenzug in Chikan

Das Wasser im Fluss schimmert etwas grünlich, der schwarzgraue Himmel wirkt bedrohlich. Es ist Herbst in Chikan. Noch immer ist es hier schwül-warm. Das kleine Dorf befindet sich nur wenige Kilometer südwestlich von der Kreisstadt Kaiping. Diese wiederum lässt sich von der Provinzhauptstadt Guangzhou in komfortablen zwei Autobahnstunden erreichen. Und weil ich auf dem Rückweg von Hainan nach Peking noch ein paar Tage Zeit hatte, entschloss ich mich diese Gegend zu erkundigen.

Fujian-Tulou: Zwei Tage in den Erdbauten

Die typischen Rundhäuser aus Lehm in der Provinz Fujian

Die Erdbauten der ethnischen Minderheit der Hakka waren vor rund zwei Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe  erklärt worden. Beim Besuch der Region hat mich vor allem eines intessiert: Wie hat sich diese Auszeichnung auf das Leben der gewöhnlichen Menschen ausgewirkt, die in den berühmten Rundhäusern der Provinz Fujian leben.

Rückkehr nach Xiahe: Selbst in China steht mancherorts die Zeit still

Nicht nur Touristen geniessen die Aussicht auf das Laprang-Kloster

Normalerweise kehre ich nur selten an Orte zurück, die ich schon einmal besucht habe. Da mir aber der buddhistische Klosterort Xiahe auf meiner erster Chinareise sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt sehen, wie sich das damals schläfrige Örtchen entwickelt hat. Weil ich erlebt habe, dass in Peking nur noch wenig so aussieht wie vor zehn Jahren, war ich auf das Schlimmste gefasst.

Entwicklungsplan von Langmusi: Die Ruhe vor dem Sturm

Dörfliches Leben in Langmusi

Das touristische Potential der kleinen Gemeinde Langmusi, die auf 3500 Metern Höhe genau auf der Grenze der Provinzen Gansu und Sichuan liegt, ist gewaltig: Intakte Berglandschaften, exotische Tempel und Klöster und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für Reisende. Das haben nun auch die lokalen Behörden erkannt und planen einen erschreckenden Umbau der kleinen Gemeinde.

Qufu: Pfingsten bei Konfuzius

Konfuzius und seine Nachfahren sind in Qufu an allen Ecken zu sehen.

Es war vor allem die Nähe zum Berg Taishan, die mich bewogen hat, auch einen Tag in Qufu zu verbringen – dem Geburtsort von Konfuzius. Doch die charmante, historische Kleinstadt, in der angeblich mehr als die Hälfe der Bewohner den Nachnamen Kong tragen, wäre für sich alleine schon einen Besuch wert gewesen.

Fenghuang: Wildes Feiern in der Altstadt

Fenghuang in der Nacht: Sobald die Sonne untergeht erschallt Partysound aus allen Ecken.

Bei jungen Chinesen ist Fenghuang als einer der Orte bekannt, wo man ausgelassen feiern kann. Dabei hat die rund 300 Jahre alte Stadt bedeutend mehr zu bieten als Clubs und Bar. Wer hinschaut, kann noch immer sehen, wie die Menschen auf traditionelle Weise gelebt haben.

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