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Sanya: Backpacking leicht gemacht

Am Strand von Sanya

So hatte ich mir das tropische Paradies nach drei Monaten in der Schweiz nicht vorgestellt: Es regnet in Strömen. Chris kommt persönlich mit dem Regenschirm zum Taxi, um mich in Empfang zu nehmen. „Service ist alles“, lächelt er. Chris, der Besitzer des Hotels Sanya Backpacker ist knapp 40 Jahre alt und stammt aus Singapur. Einen Nachnamen hat er nicht – zumindest scheint es so, denn jeder seiner rund 20 Gäste nennt ihn beim Vornamen. Auch Chris kennt alle – eine Art der Gastfreundschaft, wie man sie in China selten erlebt.

Chikan: Das Schicksal der chinesischen Auswanderer

Strassenzug in Chikan

Das Wasser im Fluss schimmert etwas grünlich, der schwarzgraue Himmel wirkt bedrohlich. Es ist Herbst in Chikan. Noch immer ist es hier schwül-warm. Das kleine Dorf befindet sich nur wenige Kilometer südwestlich von der Kreisstadt Kaiping. Diese wiederum lässt sich von der Provinzhauptstadt Guangzhou in komfortablen zwei Autobahnstunden erreichen. Und weil ich auf dem Rückweg von Hainan nach Peking noch ein paar Tage Zeit hatte, entschloss ich mich diese Gegend zu erkundigen.

Fujian-Tulou: Zwei Tage in den Erdbauten

Die typischen Rundhäuser aus Lehm in der Provinz Fujian

Die Erdbauten der ethnischen Minderheit der Hakka waren vor rund zwei Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe  erklärt worden. Beim Besuch der Region hat mich vor allem eines intessiert: Wie hat sich diese Auszeichnung auf das Leben der gewöhnlichen Menschen ausgewirkt, die in den berühmten Rundhäusern der Provinz Fujian leben.

Jiuzhaigou: Grüneres Wasser geht nicht mehr

 

Die Seen von Jiuzhaiigou sind ein beliebtes Fotomotiv

Das chinesische Wort, das ein Besucher des Jiuzhaigou-Tals vermutlich am häufigsten zu hören bekommt, ist „Qiezi“, was auf Deutsch Aubergine heißt und bei dessen Aussprache man ein ähnliches Gesicht wie beim englischen Wort „Cheese“ macht. Dann folgt zwingend ein Klicken der Fotoapparate. Die blaugrünen Seen von Jiuzhaigou gehören zu den beliebtesten Fotomotiven in der Volksrepublik. Kaum jemandem im Land ist das klare Wasser im Norden der Provinz Sichuan kein Begriff. Entsprechend gern wird die Sehenswürdigkeit auch besucht.

Shanghai 1933: Das Schlachthaus von Shanghai

Der Eingang zum ehemaligen Schlachthaus von Shanghai

Einst wurden Kühe und Büffel über die Rampen getrieben, heute besuchen vor allem Touristen und besser situierte Einheimische das ehemalige Schlachthaus von Shanghai.  Die Konstruktion im Art Deco-Stil hat sich zu einem neuen Kreativzentrum der Stadt gemausert. Doch statt Kunst fand ich zwei süsse Kätzchen.

Hangzhou: Die vergebliche Suche nach dem Wahrzeichen

Malerischer Sonnenuntergang am Westsee von Hangzhou

Da ich nun endlich China verlassen und in der Schweiz meine Firma aufbauen will, gilt es in China die letzten Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich noch nicht gesehen habe und die mich noch interessieren. Ich habe unter meinen chinesischen Bekannten und Freunden eine kleine Abstimmung veranstaltet und sie gefragt, ob ich in meiner letzten Woche nach Hangzhou, zum Berg Changbai oder Tibet gehen sollte. Die Antworten waren eindeutig.

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