Pushkar: Heiliger Staub in der Senke

Beim Besuch war der Pushkarsee beinahe ausgetrocknet.

Pushkar ist, wie so viele andere Städte in Indien auch, ein heiliger Ort. Im Zentrum befindet sich der kleine Pushkarsee, wohin jährlich viele gläubige Hindus pilgern, um sich reinzuwaschen und ihre Familie und Gesundheit zu segnen. Darum herum befinden sich 52 Ghats, also Treppen über die Gläubigen ins heilige Wasser herabsteigen konnten. Als wir allerdings den See aufsuchten, war er nicht mehr als eine staubige Bodenabsenkung. Nur am Rande gab es ein paar wenige kleine, künstliche Becken, die mit Wasser gefüllt waren. Die Bilder in den zahlreichen Verkaufsständen rund um den See liessen jedoch ahnen, dass der Ort während der richtigen Reisezeit durchaus sehr charmant sein kann.

Pushkar ist für seine zahlreichen Tempel bekannt

Pushkar mit seinen rund 14.000 Einwohnern hat sich hervorragend auf Besucher eingestellt und bietet eine genüsslich entspannte Atmosphäre. Unser Hotel hatte sogar einen eigenen Swimmingpool, dessen Wasser allerdings mangels einer Filteranlage nicht besonders vertrauenserweckend aussah. Ein paar Meter weiter gab es sowas wie ein Biergarten, in dem tatsächlich auch ein Bier bestellen konnte. Da es am Ort jedoch wenig zu sehen gab, zogen wir am nächsten Tag weiter in Richtung Udaipur.

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