Perhentian-Islands: Baden zwischen den Booten

Am Strand der Perhentian-Inseln.

Nachdem ich im Februar von der Insel Kapas begeistert war, wollte ich doch noch mehr Orte vor der malaysischen Küste abklappern. Auf Grund meines chinesischen Lohns war es nicht schwer, einen passenden Ort zu finden: Die Perhentian-Inseln. Alles andere wäre zu teuer geworden.

Am Strand der Perhentian-Islands.

Die Inselgruppe bestehen im Wesentlichen aus zwei Inseln, die hauptsächlich touristisch genutzt werden. Auf einer von ihnen gibt es  ein kleines Dorf mit Schule, Einkaufsmöglichkeiten und so weiter. Wieso die Menschen hier leben und womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, konnte ich nicht herausfinden. Die Fischerei dürfte es wahrscheinlich nicht sein, denn rund um die Inseln herrscht ein Fischereiverbot.

Der Hauptunterschied zur Insel Kapas besteht daran, dass die Perhentian-Inseln ein Massenziel für Backpacker sind. Einsame Strände findet man kaum. Dafür gibt es zahlreiche kleine Bars am Strand, wo man zu Reggae-Musik ein Bier oder ein Longdrink genießen kann. Die beiden Hauptstände eignen sich nur bedingt zum Schwimmen, da hier einerseits jede Menge Boote vertäut und verankert sind und anderseits andauernd Touristen an- und abtransportiert werden. Auch wenn man auf die Sehkraft der Schiffer vertraut, ist der Motorenlärm nicht ganz das, was man von einer idyllischen Tropeninsel erwartet.

Nach drei Monaten in Indien und Nepal wollte ich allerdings vor allem entspannen, etwas leckeres Essen (auf der Insel gibt es tatsächlich einige überraschend gute Restaurants) und hin und wieder einen Film schauen.

Und hier noch ein kleiner Hinweis in fremder Sache: Frei nach dem Motto Insel ist Insel, empfehle ich den Interessierten ein Besuch von Rügen.

 

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