Negombo: Der sanfte Einstieg am Strand

Die kleinen Stände am Strand von Negombo verkaufen leckere Imbisse.

„Arrangierte Heiraten gibt es immer noch“, erzählt der Hotelbesitzer, ein Mann von etwa fünfzig Jahren und einer auffallend dunklen Haut. Auch er konnte sich seine Braut nicht selber aussuchen. „Aber inzwischen hat sich Sri Lanka etwas modernisiert: Die jungen Leute  können heute in der Regel vor der Hochzeit den Partner kennenlernen oder wenigstens von einem Astrologen dessen Horoskop berechnen lassen.“

Vorwort zur Sri Lanka-Reise

Eine Kirche in Negombo, Sri Lanka

Im Journalismus gilt eine wichtige Gestaltungsregel beim Schreiben von Artikeln: Rücke die Menschen ins Zentrum. Bei meiner zweiwöchigen Rundreise durch Sri Lanka wurde mir zum ersten Mal klar bewusst, dass das gleiche auch für das Reisen gilt. Es sind nicht die Sehenswürdigkeiten, welche einen später von einem Land schwärmen lassen, sondern die freundlichen Menschen, denen man unterwegs begegnet ist.

Für die kleine Insel, die kaum grösser als die Schweiz ist, kann die Bedeutung dieser Tatsache kaum unterschätzt werden.  Denn während die touristischen Highlights neben den Sehenswürdigkeiten anderer Länder schnell verblassen, verleiten die freundlichen und gut gelaunten Menschen dazu, Sri Lanka ins Herz zu schließen. Dass ich auf der Reise immer wieder Touristen begegnete, welche das Land schon mehrmals besuchte, weist daraufhin, dass ich mit meiner Einschätzung nicht allzu falsch liegen kann.

Hangzhou: Die vergebliche Suche nach dem Wahrzeichen

Malerischer Sonnenuntergang am Westsee von Hangzhou

Da ich nun endlich China verlassen und in der Schweiz meine Firma aufbauen will, gilt es in China die letzten Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich noch nicht gesehen habe und die mich noch interessieren. Ich habe unter meinen chinesischen Bekannten und Freunden eine kleine Abstimmung veranstaltet und sie gefragt, ob ich in meiner letzten Woche nach Hangzhou, zum Berg Changbai oder Tibet gehen sollte. Die Antworten waren eindeutig.

Shanghai 1933: Das Schlachthaus von Shanghai

Der Eingang zum ehemaligen Schlachthaus von Shanghai

Einst wurden Kühe und Büffel über die Rampen getrieben, heute besuchen vor allem Touristen und besser situierte Einheimische das ehemalige Schlachthaus von Shanghai.  Die Konstruktion im Art Deco-Stil hat sich zu einem neuen Kreativzentrum der Stadt gemausert. Doch statt Kunst fand ich zwei süsse Kätzchen.

Jiuzhaigou: Grüneres Wasser geht nicht mehr

 

Die Seen von Jiuzhaiigou sind ein beliebtes Fotomotiv

Das chinesische Wort, das ein Besucher des Jiuzhaigou-Tals vermutlich am häufigsten zu hören bekommt, ist „Qiezi“, was auf Deutsch Aubergine heißt und bei dessen Aussprache man ein ähnliches Gesicht wie beim englischen Wort „Cheese“ macht. Dann folgt zwingend ein Klicken der Fotoapparate. Die blaugrünen Seen von Jiuzhaigou gehören zu den beliebtesten Fotomotiven in der Volksrepublik. Kaum jemandem im Land ist das klare Wasser im Norden der Provinz Sichuan kein Begriff. Entsprechend gern wird die Sehenswürdigkeit auch besucht.

Entwicklungsplan von Langmusi: Die Ruhe vor dem Sturm

Dörfliches Leben in Langmusi

Das touristische Potential der kleinen Gemeinde Langmusi, die auf 3500 Metern Höhe genau auf der Grenze der Provinzen Gansu und Sichuan liegt, ist gewaltig: Intakte Berglandschaften, exotische Tempel und Klöster und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für Reisende. Das haben nun auch die lokalen Behörden erkannt und planen einen erschreckenden Umbau der kleinen Gemeinde.

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