Mandalay: Besuch der verbotenen Stadt

Die Tempel auf dem Mandalay Hill erinnern mehr an ein Einkaufszentrum

Sehenswürdigkeiten in Militärsperrzonen haben immer einen etwas bizaren Beigeschmack. So auch der ehemalige Königspalast von Mandalay, der zwar durchaus interessant ist, aber kaum Authenzität bietet.

Nyaungshwe: Die Thermalquellen vom Inle-See

Thermalbad

Eines der drei Becken im Spa von Nyaungshwe am Inle-See

Wer meinen Blog seit längerer Zeit verfolgt oder mich etwas besser kennt, weiss vom „Folgeschaden“ meiner zahlreichen Reisen nach Japan: Sobald es irgendwo eine heisse Thermalquelle gibt, überkommt mich der Wunsch, diese zu besuchen. So auch am Inle-See. Dabei hatte man mich gewarnt.

Trekking von Kalaw zum Inle-See: Der endlose Spaziergang

Auf dem Trek kamen uns immer wieder Ochsenkarren entgegen.

Die dreitägige Wanderung von Kalaw zum Inle-See führt durch zahlreiche Minderheitendörfer und wunderschöne Berglandschaften. Kein Wunder, dass sie zu einer der beliebtesten Trekkingstrecken in Myanmar geworden ist. Doch was als „kultureller Spaziergang“ angekündigt worden ist, entpuppte sich als ein recht ermüdender Dauerlauf.

Meiktila: „Keine Fahrkarten für Ausländer“

Ein Tempel in Form eines Drachen ziert das Zentrum von Meiktila.

Auf der Karte ist Meiktila ein natürlicher  Zwischenstopp auf einer Fahrt von Bagan zum Inle See: Das historische Städtchen, das an einem kleinen See liegt, ist zwar durchaus charmant. Für mich steht es aber vor allem für die Beschwerlichkeiten, mit denen Myanmar-Reisende zu kämpfen haben.

Bagan: Die Ebene der Zehntausend Pagoden

 

Die Shwesandaw Paya zieht jeden Abend zum Sonnenuntergang zahlreiche Touristen an.

Einst herrschten hier die burmesischen Könige und eine wilde Bauwut. Die ehemaligen Machthaber sind längst Teil der Geschichte geworden. Nach Bagan zurückgekehrt ist jedoch die Bauwut. Nicht nur in Form von zahlreichen neuen Hotels.

Vorwort und Fazit zur Myanmar-Reise

Goldener Fels in Bagan.

Goldene Pagoden und ein vom Tourismus noch weitgehend unberührtes Land:  So habe ich mir Myanmar vorgestellt. Für mich war daher klar, dass ich den südostasiatischen Staat besuchen wollte, als sich die politische Lage zu verbessern schien. Nach zwei Wochen im Land muss ich allerdings eine eher durchzogene Bilanz ziehen: Selbst wenn man das Problem bei Seite lässt, dass man mit seinem Besuch eine menschenverachtende Militärdiktatur unterstützt, wird man schnell feststellen, dass das Land für Reisegäste weniger zu bieten hat, als die umliegenden Länder.

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