Poso: Vergangenheitsbewältigung übers Radio

Zufällig lernte ich in Poso Rafiq kennen. Früher hatte er Bomben gebaut, heute leitet er einen eignen Radiosender. Das war so spannend, dass ich ihn gleich fürs Weltreisemagazin interviewen musste.

Die meisten Touristen wechseln auf dem Weg zwischen den Togean Inseln und Tana Toraja in Poso lediglich den Bus  oder stocken an den zahlreichen Bankomaten die Reisekasse auf. Da ich zu einer lokalen Familie nach Hause eingeladen worden war, entschloss ich mich, der Krisen gebeutelten Stadt eine Chance zu geben.

Togean Islands: Die Crux mit den Paradiesen

Strand von Kadidiri: Diese Ansicht durfte ich eine Woche lang geniessen.

Es braucht einen festen Willen, um zu den Togischen Inseln zu gelangen und einen noch festeren, sie wieder zu verlassen, so stand es in meinem Reiseführer.  Auch ich konnte mich der Mischung aus insularer Gemächlichkeit und schlechter Infrastruktur nicht entziehen und blieb länger als geplant.

Melaka: Mit der Oma in die Altstadt

 

Die Christ Church im Zentrum von Melaka ist das Wahrzeichen der historischen Stadt.

Nach der Hauseinweihung stand am nächsten Tag ein Familienausflug nach Melaka auf dem Programm. Da ich sowieso bei den Leuten wohnte, nahmen sie mich kurzerhand zum Besuch der historischen Stadt mit. Seit ich vor zwölf Jahren das letzte Mal hier war hat sich einiges verändert.

Kuala Lumpur: Zu Gast bei einer Hauseinweihung

Steamboat: Das traditionelle malaysische Gericht wird auf einem Kleintransporter serviert.

Es hat perfekt in meine Reiseplanung gepasst: Auf dem Weg von Peking nach Indonesien musste ich ohnehin in Kuala Lumpur umsteigen. Als mich ein befreundetes Paar zur Hauseinweihungsparty eingeladen hatte, sagte ich sofort zu. Doch dann wurde doch alles ein bisschen familiärer als ich gedacht hatte.

Wutaishan: Von blinden Passagieren und noch blinderen Mitreisenden

Blick von einem der kleineren Gipfel auf die Ortschaft Taihuai (Wutaishan).

Ich hatte eine grandiose Berglandschaft und tolle buddhistische Tempel erwartet, als ich mich für einen Wochenendausflug zum Wutaishan entschlossen hatte. Das habe ich auch bekommen. Das Highlight war jedoch, mit welcher Dreistigkeit die Einheimischen die Eintrittsgebühr umgehen.

Hongjiang: Zur Abwechslung etwas Authenzität

In der Altstadt von Hongjiang gibt es zahlreiche Plätze, wo die Bewohner gemütlich zusammen sein und Karten spielen können.

So gern ich in hochmodernen Stadtvierteln herumstreune, so gerne besuche ich auch historische Städte mit ihren Stein- oder Holzhäusern. In China hinterlassen Altstädte bei mir allerdings immer ein etwas fahler Nachgeschmack: Was ist echt, was ist restauriert und was ist einfach ein historisch aussehendes Fantasieprodukt? Hongjiang war in dieser Hinsicht eine echte Überraschung.

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