Mexico D.F., 18.10.98

Liebe Leute,

Tenochtitlan

Tenochtitlan

ich befinde mich wieder in Mexico City, wo ich die letzten Tage recht untätig verbrachte. Grösstenteils war ich in meinem Hotelzimmer und las Bücher, welche ich mir in Mexico grossartigen Antiquariaten kaufte. Es ist erstaunlich, dass es in Mexico eine Strasse gibt, an der ein Antiquariat neben dem andern steht und die sogar beinahe antike deutschsprachige Bücher verkaufen. Aber die Stadt habe ich mir trotzdem angesehen. Intessant war das Haus Trotzkijs, welcher hier vor ein paar Jahren von Stalins Agenten mit einem Eispickel ermordet worden war. Davor befindet sich übrigens ein Museum für Jugendkultur, wo höchst seltsame Sachen ausgestellt wurden.

Massentourismus auf den Pyramiden von Mexiko

Die grösste Enttäuschung waren jedoch die Schwimmenden Gärten von Xochimilco. Wenn ich gewusst hätte, was mich dort erwartete, wäre ich nie dort rausgefahren. Aber im grossen und ganzen gefällt mir die Stadt recht gut. Schöne alte Häuser und Kirchen prägen das Stadtbild. Mit der modernen Ubahn findet man sich überall zurecht und dass man sich in der grösste Stadt der Welt befindet, das merkt man höchstens an der Luft, die wirklich nicht sehr viel taugt.

Nachher werde ich mir noch die Ruinen von Tenochtitlan anschauen, damit wäre dann meine Reise beendet, denn am Abend muss ich mich wieder auf den Flugplatz begeben, weil dann mein Flugzeug geht.

Viel mehr muss ich nun nicht mehr erzählen, da wir uns ja bald wieder sehen.

liebe Grüsse, oliver

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