Monthly Archives: März 2012

Galle: Das Fort der Todesspringer

Das Fort von Galle ist ein beliebtes Ziel für Schulreisen

Ein markanter Leuchtturm und zahlreiche Häuser: So präsentiert sich Galle den Besuchern. Das Fort, das nur wenige Kilometer westlich von Unawatuna liegt, war ursprünglich anno 1663 von den Holländern errichtet worden. Und noch heute steckt das historische Städtchen voller Leben. Man kann den Fischern bei der Arbeit zusehen oder sich in den zahlreichen kleinen Läden mit Souvenirs eindecken.

Tangalle und Unawatuna: Die Strände des Südens

Am Strand von Unawatuna

Die Aussagen zu den Stränden im Süden von Sri Lanka, die ich im Verlauf der Reise gehört habe, gehen weit auseinander. Die drei klaren Favoriten waren jedoch Tangalle, Mirissa und Unawatuna. Ich machte mich deswegen daran, mir ein eigenes Bild von den Badeorten zu verschaffen.

Ella: Das Vang Viang von Sri Lanka

Auf dem Gipfel des "LIttle Adams Peak" bei Ella.

Die Ortschaft ist irgendwie bizarr: Wenn man vom Bahnhof in Richtung Dorfzentrum geht, passiert man ausschließlich Hotels, Guesthouses, Restaurants, Massagesalons und sogar zwei recht gut aussehende Pubs. Ella, ein Dorf mit rund 1000 Einwohnern und vermutlich etwa gleich viel Besuchern, liegt in mitten der Teeplantagen von Sri Lanka. Die Umgebung ist aber auch von den Bergen und dem Ella-Gap geprägt.

Von Kandy nach Ella: Im Ratterzug durch die Teeplantagen

Eine ganz klassische Fahrkarte, die noch auf Karton gedruckt wird.

Langsam zieht die Landschaft vorbei. In der Ferne kommt ein Schild in Sicht. Ich kann es nicht lesen, bis es nach  rund einer Minute neben meinem Fenster wieder auftaucht. Auf dem weißen Blech steht die zugelassene Höchstgeschwindigkeit für den Zug von Colombo nach Badulla: 15 Stundenkilometer. Nachdem ich zwei genüssliche Tage in Kandy verbrachte (die meiste Zeit verbrachte ich damit, im Pink Guesthouse mit anderen Touristen zu plaudern und das leckere Essen der Familie, welche die Unterkunft besitzt, zu versuchen) war ich in den Zug nach Ella eingestiegen.

Dambulla: Der Gateway für Sigiriya

Der Felsen von Sigiriya im Hintergrund

Laxman ist die wohl sichtbarste Person ganz Dambullas. Der rund 50-jährige Rastafari fährt mit seinem Tucktuck auf der Suche nach Touristen die Straßen der Kleinstadt auf und ab. Dazu spielt er lautstark in seinem dreirädrigen Gefährt  Musik von Bob Marley. Auf der Rückseite seines Taxis kleben eine Flagge von Jamaika und ein großes Hanfblatt mit dem Schriftzug „Legalize it“.

Anuradhapura: Die Wolkenkratzer vergangener Zeiten

Kinder überholen mich auf der Treppe zum Tempelkomplex von Mihintale

Sampath möchte später einmal in Deutschland Koch werden, oder in Frankreich, oder in Italien. Hauptsache weg von Sri Lanka. Der 19-Jährige besucht deswegen in Anuradhapura ein „Cookery College“, wie er erzählt. Er absolviert also eine Ausbildung zum Koch. Ich war dem jungen Herren begegnet, als ich gerade den Bodi-Baum verließ – ein angeblich direkter Spross desjenigen Baumes, unter dem Buddha vor 2500 Jahren die Erleuchtung erlangte. Sampath hatte sich mir einfach angeschlossen und munter drauflos geschwafelt. Jedes Mal, wenn ich etwas eintönig antwortete, fragte er mich: „Magst du denn keine jungen Knaben aus Sri Lanka?“ Die Frage irritierte mich.

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